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Sieg in der ersten Runde und gutes Match gegen die Nummer 3 der Welt bei den Cajun Classic 2012. Im Doppel erreicht Henriett mit Partnerin Pauline Helouin aus Frankreich das Viertelfinale.

Henriett gegen Jirske GriffioenHenriett nahm das erste Mal bei den Cajun Classic, die vom 21.3. - 25.3.2012 in Baton Rouge, Louisiana ausgetragen wurden, teil. Nach einem langen und anstrengenden Flug kam Henriett spät am Montag in der Nacht in Baton Rouge an. Gott sei Dank, war das Gepäck und vor allem der Tennisrollstuhl unversehrt in Baton Rouge angekommen. Die deutsche Sabine Ellerbrock musste zwei Tage auf ihren Sportrollstuhl warten. Dienstag nutze Henriett um sich von der anstrengenden Anreise zu erholen. Mittwochs sollte das Turnier beginnen, jedoch das Wetter machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Durch die starken Regenfälle wurde der gesamte Spielbetrieb gestoppt, daher gab es auch keine Möglichkeit zu trainieren. Jetzt hieß es nur - warten!

Endlich - am Donnerstag nachdem die Tennisplätze aufgetrocknet waren, konnten die Spiele beginnen. Da ein ganzer Tag und auch der Vormittag verloren ging, gab es keine Trainingsmöglichkeiten. Nur 10 Minuten Aufwärmzeit vor dem Match.

Jan Proctor und Henriett KoószIn der ersten Runde traf Henriett auf die erfahrene US-Amerikanerin Jan Proctor. Henriett war etwas nervös wie sie mit den Verhältnissen zurecht kommen würde. Ihr letztes Turnier war in der Halle auf Teppichboden. In Baton Rouge wird auf einem Hartplatz im Freien gespielt und sie hatte auch keine Möglichkeit zu trainieren. Dem entsprechend vorsichtig startete Henriett in die Begegnung. Der Aufschlag funktionierte nicht ganz von Beginn an - immer wieder musste Henriett über den zweiten Aufschlag gehen. Henriett konnte das Spiel kontrollieren, jedoch gingen lange Bälle einige Male ins Aus. Von Punkt zu Punkt kam Henriett immer besser ins Spiel und konnte schlussendlich einen verdienten 6:3 6:3 Sieg einfahren.

Henriett und Jirske GriffioenNoch am selben Tag musste Henriett gegen die Niederländerin und Nummer 3 der Welt Jiske Griffioen antreten. Henriett wußte, dass sie gegen die hochfavorisierte Niederländerin nichts zu verlieren hat und spielte von Beginn an unbekümmert auf. Henriett bewegte sich gut, schlug gut auf und konnte eine gute länge in ihre Bälle bringen. Durch gute Rückschläge setzte Henriett Griffioen unter Druck und zwang sie dazu gut aufzuschlagen, wodurch die Niederländerin mehrere Doppelfehler machte. Jedoch bei längeren Ballwechsel fand Griffioen mit ihren schnellen und platzierten Schlägen die passende Antwort. Trotz der engen Spielen konnte Henriett meist die Punkte nicht machen, daher musste sich Henriett schlussendlich 2:6 1:6 der Nummer 3 der Welt geschlagen geben. Henriett kann mit dieser Leistung zufrieden sein, denn sie konnte sich sehr gut verkaufen und zeigte ein sehr schönes Tennis.

Im Doppel trat Henriett mit der jungen Französin Pauline Helouin an. In Runde 1 trafen die Beiden Freitag Abends auf das japanische Doppel Yumiko Inoue und Miho Nijo. Helouin und Henriett spielten zum ersten Mal zusammen und das konnte man zu Beginn ihrem Spiel ansehen. Das Zusammenspiel in den ersten Minuten funktionierte nicht immer. Auch auf Grund vieler unerzwungener Fehler schenkte das französisch-österreichische Duo immer wieder Punkte her. Denkbar knapp konnte Henriett und Pauline den ersten Satz mit 7:5 für sich entscheiden. Zu Beginn des zweiten Satzes hatten Henriett und ihre französische Partnerin einen Lauf und stellten schnell auf 3:0. Doch dann schlichen sich immer wieder Fehler ein - von einer 5:3 Führung, konnten die Japanerinnen noch auf 5:5 ausgleichen. Dann gaben Henriett und Pauline nochmal Gas und holten sich das Match mit 7:5, 7:5.

Samstag Nachmittag warteten im Viertelfinale die an Nummer 4 gesetzten Britinnen Jordanne Whiley und Lucy Shuker. Mit viel Selbstvertrauen gingen Henriett und Pauline Helouin in diese Begegnung, denn gegen die Britinnen hatten sie nur Aussenseiterchancen. Die Zuschauer bekamen ein schönes Doppel zu sehen, mit vielen schönen langen Ballwechsel und mit viel Spielwitz konnten Henriett und Pauline den einen oder anderen Punkt landen. Sie konnten sogar die Partie über weite Strecken ausgeglichen gestalten. Schlussendlich mussten sie sich doch den Engländerinnen mit 3:6 3:6 geschlagen geben.

Für Henriett waren die Cajun Classic ein guter Auftakt in die amerikanische Turnierserie. Als nächstes geht es mit dem Mietauto weiter nach Pensacola (Florida) zu den Pensacola Open.

Bilder vom Turnier

Weitere Informationen:

www.cajunclassictennis.com
ITFTennis.com/wheelchair

usta.com

 
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