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Portrait von HenriettIch bin am 14. Februar 1980 in Ungarn geboren und habe meine Jugend auch dort gelebt. Bis zu dem Tag, an dem sich alles radikal geändert hatte. Ein halbes Jahr vor meiner Matura, im Oktober 1997 passierte es: Autounfall - Diagnose: komplette Querschnittlähmung und für immer auf den Rollstuhl angewiesen sein.

Mit der Unterstützung und Motivation meiner Familie, Schulkollegen und Lehrer konnte ich mich während meiner Rehabilitation auf die Matura vorbereiten und noch im selben Schuljahr die Matura mit gutem Erfolg ablegen.

Im Herbst 2000 fing ich mit einer Ausbildung zur Bürokauffrau in Wien an und legte für mein neues Leben den „Grundstein“ für Unabhängigkeit und Selbstständigkeit.

Während der Rehabilitation hatte ich die Möglichkeit mehrere Sportarten auszuprobieren, aber mich hat nichts „so recht“ angesprochen und daher hatte ich Sport nur so zwischendurch in meiner Freizeit betrieben.

Dann bot sich die Möglichkeit bei einem Rollstuhltennis-Workshop teilzunehmen. „Warum nicht?“, dachte ich mir. Ich hatte Tennis vorher noch nie gespielt und war sehr neugierig diesen Sport mir näher anzusehen und überhaupt im Rollstuhl zu probieren. Diese Sportart hatte mir sofort gefallen und habe mit 24 Jahren im Herbst 2004 mit dem Rollstuhltennis ohne Tennis Vorkenntnisse angefangen. Zuerst hatte ich nur einmal in der Woche trainiert und ab 2005, nachdem unser Verein Rollstuhltennis Fontana gegründet wurde, zweimal in der Woche.

Seit Dezember 2005 bin ich viel auf internationalen Tennisturnieren unterwegs, denn außer Training ist es sehr wichtig Match- und Turnierpraxis zu sammeln. Zwischenzeitlich konnte ich einige Erfolge und auch Turniersiege für mich verbuchen.

2007 bin ich in den B-Kader gewählt worden und seit 2010 gehöre ich dem A-Nationalkader an.

In letzter Zeit konnte ich große Fortschritte machen. Und „je mehr ich erreiche, desto mehr will ich“. Nun ist es für mich sehr schwer geworden Leistungssport mit meinem Beruf zu vereinbaren und weil Tennis mir so viel Spaß macht, habe ich mich entschieden meinen geliebten Beruf als Medizinproduktberaterin für den Sport aufzugeben und trainiere so viel wie möglich.

Daher konzentriere ich mich jetzt voll und ganz nur noch auf das Tennis und versuche alles zu geben und das Bestmögliche zu erreichen.

„Alles was passiert, passiert aus einem bestimmten Grund!“

 
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