Henriett muss sich nach einem über weite Strecken ausgeglichenem Spiel gegen die Nummer 10 der Welt Kgothatso Montjane (Südafrika) mit 4:6, 2:6 in der ersten Runde der Florida Open geschlagen geben und konnte sich somit keine Punkte für die Qualifikation zu den Paralympics sichern.

Henriett bei den Forida OpenAls letztes von drei Turnieren in den USA nahm Henriett an dem ITF Super Series Turnier Florida Open, die vom 5.4. - 8.4.2012 in Boca Raton ausgetragen wurden, teil. Alle Top Spieler der Welt waren bei dem Turnier dabei, wie. z.B. die Nummer 1 der Damen Esther Vergeer und die Nummer 1 der Herren Maikel Scheffers.

Henriett war die letzte Spielerin, die keine Qualifikation spielen musste, nur hatte sie bei der Auslosung nicht unbedingt das größte Glück. Denn gleich in der ersten Runde hatte es Henriett mit der Nummer 10 der Welt zu tun. Vor dem Spiel hatte sich Henriett wenig Chancen ausgerechnet, doch das sollte sich im Verlaufe des Matches ändern. Henriett spielte taktisch klug, machte wenig Fehler und spielte den Ball sehr flach, womit Montjane nicht zurecht kam, genauer gesagt konnte sie mit keinen druckvollen Bällen antworten. Bis zu einem Spielstand von 4:5 war alles ausgeglichen. Jedoch dann verließ Henriett der gute Aufschlag und mit drei Doppelfehler in Folge gab Henriett den Satz ab. Im zweiten Satz konnte Henriett die Games zwar eng gestalten, aber sie konnte die wichtigen Punkte nicht machen und musste schließlich eine 4:6, 2:6 Niederlage einstecken. Henriett war nicht glücklich über die Fehler in den entscheidenden Phasen - die Zuschauer gratulierten ihr aber zu dem guten Spiel.

Im Doppel trat Henriett diesmal mit der Japanerin Miho Nijo an. In Runde eins trafen sie gleich auf das japanische Duo Yui Kamiji (WR 6) und Yuko Okabe (WR 17). Nach einem Spiel auf Augenhöhe musste sich aber das japanisch-österreichische Duo mit 4:6, 3:6 geschlagen geben.

Um Spielpraxis zu bekommen, meldete sich Henriett beim Consolationbewerb an. Auf Grund der vielen guten Spielerinnen, die bereits in der ersten Runde ausgeschieden waren, war Henriett an Nummer 4 gesetzt und hatte in der ersten Runde ein Freilos. Im Viertelfinale hatte es Henriett mit der Amerikanerin Mackenzie Soldan zu tun, die nicht vor all zu langer Zeit die panamerikanischen Spiele mit ihrer Partnerin Emmy Kaiser gewinnen konnte. Die Amerikanerin agierte sehr ungeduldig und machte viele Fehler - sie dürfte nicht ihren besten Tag erwischt haben. Henriett wiederum spielte nahezu fehlerfrei und konnte Soldan immer wieder ausspielen. Die Partie ging klar mit 6:1 und 6:1 an Henriett.

Im Halbfinale war für Henriett Endstation - wo sie gegen die an Nummer 2 gesetzten Engländerin Jordanne Whiley (WR 12) mit 2:6 und 3:6 verloren hatte.

Nach langen 3 Wochen in Amerika machte sich Henriett am Sonntag auf die Heimreise nach Österreich. Leider konnte Henriett keine Punkte für die Qualifikation zu den Paralympics sammeln, aber durch die vielen Matches gegen gute Spieler, konnte sie viel an Erfahrung sammeln. Jetzt heißt es für Henriett regenerieren und trainieren um für die Israel Open gewappnet zu sein.

Bilder von den Florida Open

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